küche anno_08

Wir schreiben die Jahre um Christi Geburt.

5 n. Chr.
Tiberius, römischer Feldherr und designierter Nachfolger von Kaiser Augustus, besiegt die Langobarden an der Elbemündung.

8 n. Chr.
– die weißen Camargue-Pferde galoppieren durch das seichte Wasser einer Lagune. Flamingos sitzen auf ihren Brutnestern, Teichrohrsänger und Reiher stolzieren durch das Schilf. Zu dieser Zeit entwurzelt in der französischen Camargue ein wuchtiger Eichenbaum und bleibt im Moor liegen.

Wir schreiben das Jahr 2008.

Die weißen Camargue-Pferde galoppieren noch immer durch die Gewässer des Rhonedeltas und tausende von Brutvögeln nutzen das milde Mittelmeerklima wie eh und je zum Überwintern.

2008 wird dieser durch die Gerbsäure des Eichenholzes dunkel gewordene Stamm, der im Moor liegend 2000 Jahre Geschichte verschlafen hat, geborgen, sorgfältig verladen, verarbeitet und nach Österreich transportiert.

Dort wird der gesamte Bestand würdevoll in der mühlböck-Manufaktur verwahrt und für eine limitierte Auflage der mühlböck-Küche „anno 08“ bereitgehalten. Mit Ehrfurcht wird das subfossile Holz gesägt, gehobelt, gefräst, gebohrt und durch spezielle Bürst- und Konservierungstechniken veredelt und in die anno 08 eingearbeitet. Es symbolisiert zusammen mit den high-tech-Keramikoberflächen die Evolution im Küchenbau. Die Zeitlosigkeit einer mühlböck wird konkret fühlbar gemacht.

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